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solidART for refugees: Statements

Drei SchriftstellerInnen und eine engagierte Bürgerin zur aktuellen Flüchtlingssituation

 

Julya Rabinowich, Schriftstellerin und Malerin: 

“Es ist absurd zu glauben, dass sich verzweifelte Menschen von Zäunen abhalten lassen oder von den Zuständen in Traiskirchen. Sie werden immer Wege finden, Grenzen zu umgehen, Zäune zu überklettern und unter Stachel-drähten durchzukriechen. Es wird nur immer gefährlicher. Das müssen die verantwortlichen PolitikerInnen in Europa doch endlich einsehen.“

 

 

Sabine Gruber, Schriftstellerin:

"Literatur kann dazu beitragen, anders wahrzunehmen, sich hineinzufühlen, als Empathieschulung zu fungieren. Derzeit ist die Haltung des reichen Europa einfach beschämend. Für Österreich wünsche ich mir ein Integrationsministerium, das die Aufgaben im Flüchtlingsbereich übernimmt.“

Vladimir Vertlib, Schriftsteller:

"Ich hätte mir vor 30 Jahren nicht vorstellen können, dass sich im schönen Österreich solche Szenen wie in Traiskirchen oder jetzt im Flüchtlingstransporter abspielen könnten. Für mich ist es wichtig, dass wir auch jene Menschen erreichen, die nicht unserer Meinung sind und mit künstlerischen Mitteln zu einer Bewusstseinsänderung beitragen. Es geht um Menschen, die überleben wollen, das darf man nie vergessen.“

 

 

Nadia Rida, Initiatorin der Demo „Mensch sein in Österreich“:

„Angesichts der Situation dürfen wir nicht in Resignation und Ohnmacht verfallen. Wir dürfen nicht abstumpfen, sondern müssen und zusammentun, denn gemeinsam sind wir stärker. Wir können alle etwas tun, sonst haben wir als Mensch versagt.“

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