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gegengrenzzaun.at

Volkshilfe startet Petition GEGEN GRENZZÄUNE

Wien, 30.10.2015

Die Ankündigung der Innenministerin, bauliche Maßnahmen an der östererichisch-slowenischen Grenze durchzuführen ist gegenüber allen Menschen, die sich täglich privat und im Rahmen ihrer Organisationen in der Flüchtlingshilfe engagieren entmutigend und desillusionierend. Neue Barrieren sind gefährlich und können zur Eskalation führen.

Stattdessen braucht es ein Bündel an internationalen und nationalen Maßnahmen: die konkrete Unterstützung vor Ort und auf den Flüchtlingsrouten, die Schaffung weiterer winterfester Quartiere und dauerhafter Unterbringungsmöglichkeiten in Österreich, die sofortige finanzielle Hilfe für die Anrainerstaaten und eine europäische Friedensinitiative, die diesen Namen auch verdient.

Die Volkshilfe Österreich hat deshalb eine Petition ins Leben gerufen, mit der alle Menschen, die diese Ansicht und Forderungen teilen, mobilisiert werden, ihre Stimmen zu erheben. Gegen Zäune und für europäische Solidarität. „Europa muss den Menschen, die vor Krieg, Terror und Tod fliehen Schutz bieten und mit einer menschlichen Haltung, mit konkreter Hilfe begegnen. Ein Zaun zwischen Österreich und Slowenien wäre die erste wiedererrichtete Grenze innerhalb des Schengen-Raum und der Beginn des Zerfalls von europäischem Miteinander“, sagt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.

Alle Informationen, Forderungen und die Möglichkeit, diese zu unterstützen finden Sie auf www.gegengrenzzaun.at.

Bitte unterschreiben Sie und setzen Sie damit ein Zeichen. Ein Zeichen gegen Zäune an den Grenzen Österrichs.

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